Projekt Beschreibung

  • Hersteller: GMC (General Motors Company)

  • Modell: Chevrolet Corvette C3

  • Erstzulassung: 28.05.1979

  • Motor: V8 Zylinder

  • Hubraum: 5.657 ccm

  • Leistung: 180 kW (245 PS)

  • Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h

  • Getriebe: 3-Gang-Automatik

  • Leergewicht: 1.665 kg

  • Abmessungen: Länge 4.705 mm, Breite 1.800 mm, Höhe 1.280 mm

  • Lackierung: rot, einfach richtig rot!

  • Ausstattungsmerkmale: Automatik, Servolenkung, Klimaanlage, Lederpolsterung, elektrische Fensterheber, Leichtmetallfelgen mit Zentralverschlussoptik, JVC-CD-und MP3 Player, verstellbare Lenksäule, 300 km/h Tachometer, Rollo zur Gepäckabdeckung, Dachhälften verglast, verspiegelt und herausnehmbar, beide Außenspiegel von innen einstellbar, eingetragene Leistungssteigerung (siehe Beschreibungstext), H-Kennzeichen.

Die Chevrolet Corvette ist der einzige amerikanische Sportwagen, der seit seiner Premiere 1953 in bisher acht Serien ununterbrochen gebaut wurde. Die nach einem wendigen Schlachtschiff benannte Corvette hat damit eine längere Modellgeschichte als ein Porsche 911 oder der SL von Mercedes-Benz.

Das hier von uns angebotene Fahrzeug stammt aus der  3. Serie (C 3), welche als die Modellgeneration mit dem bulligsten Auftritt und der längsten Produktionszeit von 15 Jahren in die Modellgeschichte einging. Wie alle Corvetten hat auch diese eine rostfreie Kunststoffkarosserie.  Gut so, denn diese atemberaubenden Formen hätten sich kaum in Blech pressen lassen. Es wirkt, als hätten die Designer das Auto über die Räder gegossen – und was für Räder. Kofferbreite Goodrich auf 8,5 Zoll breiten Wolfrace-Felgen quellen aus den Radhäusern, als hätten sie die Kotflügel nach außen gedrückt. Die Frontpartie taucht weg, wie ein Stier beim Angriff. Das sind Formen!  Der sieht nicht glatt gelutscht aus wie ein ausgespuckter Tesla-Drops. So sieht Kraft auf Rädern aus.

Wer sich hinters Lenkrad setzt, dem bietet sich durch die Frontscheibe ein herrlicher Anblick. Da wölben sich Kotflügel und Motorhaube gierig und angriffslustig der Straße entgegen. So einen Anblick bietet -außer beim Dino – kein Ferrari.

Die Amerikaner haben das Showbusiness erfunden und das hat auch auf die Corvette abgefärbt. Sie sieht nach gut 100 PS mehr aus, als sie tatsächlich hat und ist nicht ganz so schnell, wie sie aussieht. Zwei Vorteile des Showeffekts sind, dass sie teurer aussieht als sie ist und dass sie den Führerschein rettet. Die C3 animiert nämlich mehr zum cruisenden dahin böllern als zum rasen. Trotzdem ist für schnelle Ampelstarts gesorgt. Die Autorevue schrieb über die Corvette: „…die Vette braucht am Rotlicht so viel Luft, dass den Kontrahenten der Motor abstirbt. Auch so gewinnt man Rennen.

Bei diesem Exemplar wurde von kundiger Hand  eine sauber abgestimmte Leistungssteigerung durchgeführt. Ein 650er Holley Vergaser mit Sportluftfilter auf einer Weiand-Ansaugbrücke (Mad Max hatte auch eine Weiand Ansaugbrücke) harmoniert wunderbar mit  dem Fächerkrümmer und vierflutigen Endrohren.  Ein Accel Super Coil Zündspule sorgt für schöne blaue Zündfunken und das ganze Paket klingt schon im Leerlauf, als könne das Auto vor Kraft kaum fahren. Weil es ein sauberes, seriöses Tuning ist, hat der TÜV alles abgesegnet und eingetragen. Damit hat die Vette das Leistungsplus erhalten, das ihr normalerweise fehlt. Jetzt passt die Motorleistung  zur Optik.

Über die vergangenen 45 Jahre ist nicht mehr nachvollziehbar, welche Laufleistung die Vette hat. Aber so wie sie startet und sich anfühlt, ist sie kerngesund. Diese Corvette bietet Form, Farbe, Sound und Sex. Mit den in wenigen Sekunden herausnehm- oder einsetzbaren verglasten Dachhälften kommt noch ein cooles Cabriofeeling dazu. Mehr Sportwagen für so ein vergleichsweise kleines Geld gibt es im Classic Car Bereich nirgendwo anders.