Projekt Beschreibung

  • Hersteller: Fisker

  • Modell: Karma

  • Erstzulassung: 10.04.2012

  • km-Stand: original 33.255 km

  • Motorisierung und Antrieb: Zwei Elektromotoren an der Hinterachse, Vierzylinder, Turbo, vorn • Hubraum 1998 cm³ • Leistung der E-Motoren 300 kW (408 PS) • max. Drehmoment 1300 Nm • Hinterradantrieb • einstufiges Getriebe

  • Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h

  • Leergewicht: 2.505 kg

  • Abmessungen: Länge: 4,99 m, Breite: 1,98 m, Höhe 1,33 m

  • Ausstattung: Volllederausstattung, Vordersitze- Lenksäule- Fenster – Außenspiegel- Türöffner elektrisch betätigt, getönte Wärmschutzverglasung, Klimaanlage, Sitzheizung vorn und hinten, Radio, Navigation, Telefon,  Rückfahrkamera, Einparksensoren vorn und hinten, Zentralverriegelung, Servolenkung, 22 Zoll Leichtmetallräder, Brembo Scheibenbremsanlage mit ABS.

  • Lackierung: Earth Diamond Dust

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben – wer zu früh kommt auch, denn die Welt ist noch nicht so weit wie er.

So ungefähr alle 30 Jahre stellt ein Genie ein komplett neu gedachtes Auto vor. Mit Ansätzen, die es in der ganzen Zeit davor noch nie gab, wo jemand etwas völlig Neues bringt. Keinen Effekt heischenden Blödsinn mit 1.001 PS, sondern intelligente, sorgfältig durchdachte Innovationen. In den fünfziger Jahren war es Preston Tucker, in den frühen Achtzigern John Z. DeLorean und 2008 Henrik Fisker. Allen drei gemein ist, dass sie erstmal großartig gescheitert sind, denn ein Genie erkennt man an den Idioten, die sich dagegen verschwören. Nur wenige erkennen die Qualitäten dieser automobilen Meilensteine gleich, die meisten erst mit einer gewissen Verzögerung – nämlich dann wenn die Herstellerfirmen wieder erloschen sind. Dann bemerkt man, was man verpasst hat.

Was ist so toll am Fisker?  Nun, Henrik Fisker hat eine konsequente, umweltfreundliche Nachhaltigkeit in ein Auto gepackt, das ungefähr so ein Hingucker ist, wie es Jeniffer Conelly mit 19 war. Kein Wunder, Fisker hat in den neunziger Jahren auch die angestaubten Karosserien von Aston Martin auf Linie gebracht und den BMW Z8 entworfen. Sein Markenzeichen: Eindrucksvolle Premiumautos, die aber nicht aggressiv aussehen.

Er hat gezeigt wie das grüne Luxusauto der Zukunft aussieht, indem er es gebaut hat: Die sagenhaft schimmernde Diamond Dust Lackierung im Farbton „Earth“ (Erde) gewinnt Ihren Glanz durch Flocken aus Altglas. Die Hölzer im Innenraum waren wahlweise aus Treibholz oder aus Waldbrandholz. Für die Lederausstattung wurden nur Häute von zertifiziert artgerecht gehaltenen Tieren verwendet, die in einer klimaneutralen Gerberei umweltfreundlich und chromfrei gegerbt wurden. Alternativ gab es die garantiert tierfreie Ausstattungsvariante EcoChic, hier kamen recycelte Textilien und Magnolienblätter zum Einsatz. Das Dach ist ein einziges, großes Solarpanel, das Energie zum fahren oder zum kühlen des Autos erzeugt. Beim Bremsen, bzw. schon beim Gas wegnehmen, wird Energie gewonnen und gespeichert (Rekuperation). Wählt der Fahrer eine zweite Rekuperationsstufe vor, wird beim Gaswegnehmen noch stärker elektrisch abgebremst, und es wird dadurch noch mehr Strom zurück gewonnen. Da spart Bremsbeläge und damit Feinstaub und Kosten. Obendrein ist das aus Aluminium gefertigte Auto als Langzeitauto angelegt- es ist praktisch rostfrei.

Die nachhaltigen Ideen überzeugten Investoren wie  Leonardo DiCaprio und das amerikanische Energieministerium, das Kredite gab. Der Fisker Karma wurde 2008 vorgestellt und war der erste Hybrid der Oberklasse. Da hat Porsche im Panamera noch getürkte Dieselmotoren verbaut. Der Fisker Karma wurde bereits komplett von Elektromotoren angetrieben und hatte dennoch keine Reichweitenprobleme. Grund: Er funktioniert mit einem Range-Extender-Konzept. Die Batterien im Auto werden unterwegs mit einem Benzinmotor aufgeladen. Trotz des umweltfreundlichen Antriebs ist der Fisker Karma durchaus sportlich: Das 2,5 Tonnen Auto ist 200km/h schnell. In 5,9 Sekunden beschleunigt der sportliche Viertürer linear auf 100 km/h und schiebt unaufhaltsam voran wie ein Airbus auf der Startbahn. Untermalt von einem herrlich turbinenartigen Geräusch. Wer schon einmal einen Rolls-Royce gefahren hat, dem wird der Federungskomfort vertraut vorkommen – absolutely first class. Im nahezu lautlosen Stealth-Modus mit rein elektrischem Antrieb, hat der Karma eine Reichweite von 80 Kilometern.  Danach wird automatisch ein 212 PS-Turbo-Benzinmotor gestartet, der einen Generator für die E-Motoren antreibt und so seinen eigenen Strom produziert. Die Reichweite wird um rund 400 Kilometer erweitert. Durch einfaches nachtanken kann man auch Tausende von km am Stück zurücklegen. Im Mix-Betrieb kommt der Karma dabei auf etwa 2,2 Liter Durchschnittsverbrauch. Der Vorteil: Kurze Strecken werden rein elektrisch ohne den Benzinmotor gefahren. Die meisten Autos werden deutlich weniger als die elektrische Reichweite von 80 km am Tag bewegt. Zum aufladen reicht ihm übrigens eine herkömmliche Haushaltssteckdose.

2011 lief die Serienproduktion an. Gebaut wurden die Autos bei Valmet in Finnland, wo auch für Porsche der Boxster und der Cayman gebaut werden. Eine Reihe unglücklicher Umstände würgte das junge Unternehmen 2013 schon wieder ab. Zumindest vorübergehend. Ein paar Qualitätsprobleme bei den ersten Autos, eine Rückrufaktion, ein Hurrican, der im Hafen bereitstehende Neuwagen mit Salzwasser flutete und vor allem der Konkurs des Akku-Lieferanten 123Systems brachten Fisker in Produktions- und damit in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Ein fälliger Kredit konnte nicht zurückbezahlt werden. Vergeblich wehrte man sich gegen eine Übernahme durch die Chinesen. In einer Zwangsversteigerung erwarb die chinesische Wanxiang Group Fisker für 149,2 Millionen Dollar. Den in Konkurs gegangenen Batteriehersteller 123Systems kauften die Chinesen in einer anderen Versteigerung gleich mit und bauten den Karma unter dem neuen Namen Revero weiter. Das Werkstattnetz ist seither dünner aber leidenschaftlicher geworden. In Deutschland, Holland und der Schweiz kümmern sich Profis um den Erhalt und Betrieb der ca. 2.000 gebauten Exemplare. Darunter Software Spezialisten, die dem Fisker Karma zusätzliche Funktionen eröffnen. Das clevere Auto hat jetzt schon seine feste Fangemeinde.

Wir bieten Ihnen hier einen bildschönen und bestens gepflegten Fisker Karma in der exklusiven Eco Sport Ausführung mit Volllederausstattung und noch nicht einmal 34.000 km. Großartig zu fahren, mit allem Komfort und souveränem Auftritt. Etwas für die Kunst des Reisens und des Ankommens. Zudem ist er ein Statement. Er macht klar, dass man zu den wenigen gehört, die erkannt haben, dass umweltbewusstes Denken nicht Entsagung und Enthaltsamkeit bedeuten muss, sondern durch Innovation auch mit Luxus, Leistung und Stil kompatibel ist. Und als Umweltpionier der automobilen Oberklasse ist er von einer kulturhistorischen Bedeutung, die ihn langfristig auch auch als Anlageobjekt interessant macht. In zehn Jahren wird er auf dem Titelbild der Oldtimerzeitschriften als automobiler Meilenstein behandelt werden.

Die „Welt“ schrieb schon 2018: „Der Fisker Karma war fortschrittlicher als die ganze Konkurrenz, er war schöner und sportlicher als ein Porsche Panamera und sauberer als ein Toyota Prius.“

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