Projekt Beschreibung

  • Hersteller: Jaguar

  • Typ: Mk. II 3.8

  • Erstzulassung: 01.07.1966

  • Motor: Reihensechszylinder mit 2 obenliegenden Nockenwellen, 2 SU-Vergaser

  • Hubraum: 3.754 ccm

  • Leistung laut Werksangabe: 164 kW/223 PS

  • Höchstgeschwindigkeit: 186 km/h

  • Getriebe: 4-Gang-Automatikgetriebe

  • Leergewicht: 1.650 kg

  • Lackierung: Sand (Metallic-Lackierung)

  • Innenausstattung: Lederpolsterung beige, Dachhimmel in Wolltuch, Armaturentafel, Türleisten und weitere Applikationen in Wurzelholz.

  • Ausstattungsmerkmale: Automatik, Servolenkung, Chromspeichenräder mit Zentralverschluß, historische Nebellampen, Jaguar Kühlerfigur,  ausklappbare Picknicktables, Radio Becker Mexico Cassette, automatische Antenne, original Nardi-Edelholzlenkrad.

Der Jaguar Mk. II ist der Inbegriff einer britischen Sportlimousine. Der schnellste Viertrürer seiner Zeit und dabei elegant wie ein Coupe. Öffnet man eine Türe, öffnet man sich die Türe zu einem Gentleman Club. Der Fahrer eines Jaguar nimmt in einer Welt Platz, die  dem Mercedes-Fahrer verborgen bleibt: Edles Leder, feinstes Tuch als Dachhimmel, hochflorige Wilton-Teppiche und sagenhaft viel Edelholz. Drei verschiedene Edelfurniere sind meisterlich verarbeitet. Die A- B- und C-Säulen, der Front- und der Heckscheibenrahmen sind von fein gemasertem Wurzelholz umrahmt. Jaguar muss damals mindestens so viele Kunstschreiner beschäftigt haben wie Stahlwerker. Selbst ein Rolls-Royce oder Bentley derselben Baujahre kann da nicht mehr mithalten. Die Armaturentafel ist eine prachtvolle Kommandobrücke. Eine halbes Dutzend Uhren und Instrumente mit schwarzen Zifferblättern und weißen Zeigern, akkurat aufgereiht wie in einem Kraftwerk, darunter ein regelrechtes Klavier aus metallenen Kippschaltern mit raffinierten schwarzen Griffen, die Klack, Klack, Klack machen und fein mit Text, statt Rätselraten-Symbolen beschriftet sind. Keine Frage, gegen diese analoge Armaturentafel geraten die digitalen Bildschirme eines Tesla zum kulturhistorischen Desaster.  Wer sensitiv ist, Stilempfinden hat und eine Uhr mit Handaufzug trägt, der wird früher oder später einen Jaguar Mk. II fahren – weil er für ihn gemacht ist.

Diese Jaguar Limousinen gab es mit 2.4, 3.4 und 3.8 Liter Motoren. Wobei der 3.8 litre vor allem Jaguar E Fahrern bestens bekannt ist. Wir bieten Ihnen hier dieses Topmodell mit dem E-Type Motor an, der zur Wahrung des Unterschieds in der Limousine zwei SU-Vergaser hatte und im E-Type drei. Für erfolgreiche Renneinsätze haben auch zwei Vergaser gereicht:  Die Tourenwagen Europameisterschaft 1963 ging an den Jaguar Importeur Peter Lindner und seinen Jaguar Mk. II. Andere Fahrer gewannen mit ihm viermal die Tour de France, die es damals noch für Autos gab. Bei den historischen Rennen in Goodwood kann man heute noch den legendären  Jaguar Mk. II siegen sehen, der nach seinem Kennzeichen „BUY I“ (Kauf Einen) benannt ist. Gerüchten zufolge soll es noch einen weiteren MK. II Rennwagen mit dem Kennzeichen „SELL II“ (Verkauf Zwei) geben.

Das hier angebotene Exemplar befindet sich seit nicht weniger als 29 Jahren bei seiner Eigentümerin, in deren Auftrag wir diesen Jaguar anbieten. Ein umfangreicher Leitz-Ordner dokumentiert die technische Betreuung durch erste Adressen über die drei Jahrzehnte. Die letzte HU absolvierte der Jaguar ohne Mängel.

Dieser Jaguar Mk.II 3.8 hat auch noch seinen Originalmotor und Zylinderkopf. Die Motornummer endet auf -9, was für das Verdichtungsverhältnis von 9:1 steht.  Damit hatte der Motor ab Werk sogar 223 PS – etwa 10 PS mehr, als ein Motor mit der Standardverdichtung von 8:1.

Fazit: Eine erschwingliche Sportlimousine mit Leistung und Klasse. Damit sind Sie auf dem Nürburgring genauso gut gekleidet, wie bei den Salzburger Festspielen. Oder Sie machen es wie die Posträuber um Ronald Biggs im Jahre 1963 und nehmen ihn als Fluchtwagen – das hat Stil. In den Kofferraum passen 2,63 Millionen englische Pfund in Säcken. Biggs hat es ausprobiert . Die britische Polizei hat sich übrigens kurz danach mit Jaguar Mk. II Limousinen eingedeckt – schließlich musste man konkurrenzfähig bleiben…

€ 39.900,– (im Kundenauftrag)

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