Projekt Beschreibung

  • Hersteller: VW-Aumueller, Aichach

  • Typ: Karmann – GF

  • Bauweise: Kunststoffkarosserie auf verkürztem VW Käfer Fahrgestell

  • Erstzulassung: 12.10.1967

  • Motor: Vierzylinder Boxermotor, luftgekühlt

  • Hubraum in ccm: 1.276ccm

  • Leistung: 29 kW (40 PS) bei 4.000 U/min

  • Höchstgeschwindigkeit: 113 km/h

  • Getriebe: 4-Gang-Schaltgetriebe

  • Leergewicht: 640 kg

  • Lackierung: Glanzrot

  • Innenausstattung: Schalensitze schwarz, mit rotem Keder

1968 driftete der damals amtierende Mr. Cool – Steve McQueen – mit seinem privaten Buggy und der vor Vergnügen quietschenden und sehr attraktiven Faye Dunaway über den Sandstrand von Venice Beach. Diese Filmszene aus „Thomas Crown ist nicht zu fassen“ brachte dem Nischenprodukt Buggy die Initialzündung. Innerhalb kurzer Zeit verbreiteten sich die Buggys von Sylt bis Saint Tropez. Die Iso Grifo’s und Ferrari Daytona blieben in den Garagen der Reichen, Schönen und Schicken.  Wer „in“ war fuhr im  Sommer Buggy, so wie Gunter Sachs, Dieter Thomas Heck und Raquel Welch.

Das Redaktionsteam der VW-Hauszeitschrift „Gute Fahrt“ entwickelte in wenigen Monaten zusammen mit Karmann, die die ganzen Käfer Cabrios für VW bauten, den Buggy GF. Dabei steht das GF nicht etwa für Glasfaser sondern für die Zeitschrift „Gute Fahrt“.  Karmann vertrieb den Buggy ab 1969 als Bausatz, Fertigfahrzeuge gab es zunächst nicht.  Man nahm das Fahrgestell eines VW Käfer, verkürzte es  und erreichte so einen noch kürzeren Radstand, was die Kurvenagilität ungemein steigerte. Obendrein wurde das Auto leichter. So reichten 40 PS vollkommen aus, um mit dem gerade einmal 640 kg leichten Buggy richtig Spaß zu haben und verblüffende Fahrleistungen und Beschleunigungswerte zu erreichen.

Die technische Qualität der Karmann GF Buggys war stark abhängig von den handwerklichen Fähigkeiten der Erbauer. Ideal war es, wenn der Buggy von einem VW Autohaus  aufgebaut wurde. Bei dem hier von uns angebotenen Exemplar ist das der Fall: Das VW Autohaus Aumüller in Aichach hatte ihn damals auf Basis eines leicht gebrauchten 1967’ VW Käfer 1300 mit dem von Karmann gelieferten Karosseriebausatz aufgebaut, der ab 1969 für etwa DM 3.000,– verfügbar war.  Für die professionelle Arbeit wurde das Autohaus Aumüller im Kfz-Brief zum Hersteller geadelt. Rund 46 Sommer und vier Besitzer später wurde der Karmann GF restauriert und technisch gründlich überarbeitet. Der TÜV honorierte die fachgerechte Restaurierung mit dem H-Kennzeichen.

Es gab über die Jahre eine ganze Reihe von Buggy-Bausatzherstellern. Aber nur der Meyer Manx in USA und der Karmann GF in Europa haben den Kultstatus eines Bonanza-Fahrrad’s erreicht. Dementsprechend sieht es mit der Wertenwicklung aus. Karmann GF sind zunehmend gesucht und gefragt. Hier ist Ihre Chance auf einen tollen Sommer im betörend schönen Karmann GF. Back to the seventies.

€ 18.500,– (im Kundenauftrag)

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