Projekt Beschreibung

  • Hersteller: Alfa Lancia

  • Modell: Lancia Delta HF Integrale 16V

  • Erstzulassung: 02.06.1990

  • km-Stand: 68.360 km

  • Motor: Vierzylinder in Reihe mit Turbolader, 16 Ventiler

  • Getriebe: manuelles 5-Gang-Schaltgetriebe

  • Antrieb: Allradantrieb, 56% vorn, 44% hinten

  • Leistung: 144 kW (196 PS) bei 5.500 U/min

  • Höchstgeschwindigkeit: 220 km/h

  • Leergewicht: 1.315 kg

  • Abmessungen: Länge: 3,90 m, Breite: 1,70 m, Höhe 1,38 m

  • Ausstattung: Lederpolsterung, höhenverstellbares Lederlenkrad, Klimaanlage, Fensterheber vorne elektrisch betätigt, Sony USB-Radio, ABS-Bremssystem, Stahlflex-Bremsleitungen, Eibach-Fahrwerk, Aluminiumräder, Notrad, Heckwischer, Nebelleuchten.

  • Lackierung: Rosso Monza

Die meisten Menschen denken an den Audi Ur-Quattro, wenn man nach dem erfolgreichsten Rallye Auto der achtziger oder neunziger Jahre fragt. Tatsächlich war es aber der Lancia Delta Integrale, der alles in Grund und Boden fuhr: Sechsmal Rallye-Marken-Weltmeister in Serie. Audi hatte nur die bessere Werbung und prominentere Fahrer. Der Weltmeistertitel im Rallye-Sport war der eigentliche Grund für den Bau des Allrad Delta. Die Straßenversionen waren ­nur für die Homologation nötig– zum Glück!

Die bekannteste Variante der Delta-Familie war der  Delta HF Integrale 16V. Er war eine Weiterentwicklung der Weiterentwicklung des  Delta 4WD. Der allradgetriebene Turbo  verfügte über konstruktive Feinheiten wie eine Kolbenbodenkühlung und eine hintere Antriebswelle, die durch den Tank geführt wurde. Die Kraftverteilung per Planetengetriebe von 56 Prozent an der Vorderachse zu 44 Prozent an der Hinterachse führte zu einem stabilen, tendenziell untersteuernden Kurvenverhalten. Auch die optische Präsenz erhöhte sich dramatisch: Die Motorhaube brauchte eine deutliche Wölbung nach außen, damit der kraftvolle Sechzehnventiler samt Turbolader überhaupt noch darunter passte. In den ausgestellten Radhäusern lauerten jetzt 7 Zoll breite Leichtmetallräder.  Der 16-Ventiler brachte es auf 220 km/h Höchstgeschwindigkeit war in 5,7 Sekunden auf 100 km/h – vor über 30 Jahren!

Alles was man über drehfreudige italienische Motoren lesen kann, findet man im Lancia Delta HF Integrale bestätigt. Das ist kein Auto für Leute, die mit der Automatik-Pagode durch den Schwarzwald cruisen möchten. Die auto revue bezeichnete ihn ob seiner Allround-Qualitäten als Schweizer Messer für die Straße und ernannte ihn zum idealen Fluchtauto – und wenn dann noch jemand hinter dem Steuer sitzt, der nicht nur geradeaus schnell fahren kann, spielt der HF Integrale 16V seinen Suchtfaktor voll aus. Wer bei der Klassikersuche auf das ideale Verhältnis aus Kaufpreis und Fahrspaß achtet, sitzt am Ende in diesem Lancia. Das geht gar nicht anders. Porsche 911? Der kostet das Doppelte und kann viel weniger, deswegen gibt es ja auch keine Rallye Porsches.

Wir bieten ihnen hier ein sehr schönes Exemplar des Lancia Delta HF Integrale 16V. Das ab Werk in „Rosso Monza“ lackierte Fahrzeug hat eine schwarze Lederausstattung, die der Charakteristik des HF Integrale wesentlich mehr entspricht, als die plüschigen Velours-Ausstattungen, die in den meisten Exemplaren verbaut wurden. Und weil man auf alles verzichten kann, nur nicht auf Luxus, gibt es noch eine Klimaanlage, elektrische Fenster und ein ordentliches Sony Radio dazu.

Ursprünglich wurde dieser Lancia Delta HF Integrale 16V in Japan ausgeliefert. Seit 2013 ist er in Deutschland. Er lief zunächst in Stuttgart und stammt aktuell aus dem gepflegten Besitz eines deutschen Zahnarztes. Die Schichtdicken der Karosserie sind hervorragend und bis auf die Motorhaube vermutlich noch im Erstlack. Die abgelesene Laufleistung von nur 68.360 km ist glaubhaft und stimmig zum Gesamtzustand . Ein Classic Data Gutachten bescheinigt diesem Lancia eine glatte Note 2. Das H-Kennzeichen hat er auch schon und damit freie Fahrt in allen Umweltzonen.

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